Bio-Kaffee - der Geschmack
Bei der Röstung verlieren die Kaffeebohnen bis zu knapp über 20 Prozent an Gewicht und legen dafür in Sachen Volumen bis zum Doppelten zu. Bei dem sehr komplexen Röstvorgang entsteht in der Kaffeebohne eine Fülle neuer Substanzen, die der Röstung einen eigenen, teilweise unverwechselbaren Geschmack geben.
Auch das Mahlen der Kaffeebohnen und die Mischung von verschiedenen Sorten tragen zum Charakter eines Kaffees bei. So sind bei Filterkaffee durchaus grobere Pulver sinnvoll, bei Espresso wird dagegen ein feineres Kaffeepulver die besseren Ergebnisse erzielen.
Selbstverständlich sind auch Wasser und Zubereitung Aspekte des Kaffee-Geschmacks. Insbesondere das Wasser spielt wie auch beim Tee eine wichtige Rolle. Zu weiches Wasser lässt den Kaffee deutlich bitterer werden, zu hartes Wasser begünstigt Kalk. Ideal sind also mittlere Härtegrade oder/und ein Wasserfilter. Alternativ lässt sich ggf. auch ein sehr guter Wasserspender nutzen.
Am Ende gibt es tausende Varianten der Kaffeezubereitung, die allesamt sehr eigen und charakteristisch sind. Ob mit Filter, per Presskanne oder mit Kaffeevollautomat - welcher wie gemacht wirklich am besten schmeckt, hängt von den Vorlieben des Genießers ab. Aufpassen muss man aber, wenn der Kaffee zu sehr auf die Blutwerte wirkt. Bluthochdruck und Koffeeinschübe können den schönsten Geschmack trüben.