Bio-Kaffee - was ist Kaffee?

Kaffee ist eine aus Afrika stammende Strauchpflanze, die in subtropischen und tropischen (in Höhenlagen) Gegenden rund um den Äquator in mehr als 70 Ländern wächst. Nach einer weißen Blüte trägt die Pflanze rote, fleischige Früchte. Diese haben zwei Kerne, die rohe Kaffeebohne. Nur dieser Pflanzenteil wird für die Kaffeeherstellung genutzt. Die bekanntesten Kaffeepflanzen sind Robusta und Arabica.

Nach Zahlen der Food and Agricultural Organization (FAO) wird weltweit auf rund elf Millionen Hektar Kaffee angebaut. Die größten Kaaffeeproduzenten sind Brasilien, Vietnam und Kolumbien, die zusammen etwa die Hälfte des Weltmarktangebotes erzeugen.

Bei der Kaffeeernte gibt es verschiedene Methoden. Für qualitativ besten Kaffee ist nach wie vor die Handpflückung das Nonplusultra. Denn hier wird selektiv immer nur der reife Kaffee geerntet. Bei der mechanischen Pflückung hingegen werden alle Kaffeefrüchte vom Strauch entfernt und eingesammelt. Das ermöglicht ein schnelleres und damit günstigeres Pflücken, aber durch den unterschiedlichen Reifegrad der Früchte kommt es zu Einbußen in der Qualität.

Die geernteten Kaffeefrüchte müssen anschließend aufbereitet werden. Dabei wird die Kaffeebohne durch nasse oder trockene Aufbereitung aus dem Fruchtfleisch geschält und getrocknet. Letztlich kommt es noch zum Schälen, mehreren Säuberungsgängen und schließlich zur Sortierung, bevor der Kaffee zu den Röstereien gelangt.